Spendenaufruf: Bittersüßer Kätzchensegen ...

Der harte Kampf um das Überleben von 17 Katzen-Waisen

Wenn wir ein niedliches Katzenbaby sehen, dann müssen die meisten von uns unwillkürlich lächeln und fühlen sich berührt von so einer goldigen kleinen Pelzkugel.

 
Wir Tierschützer hingegen spüren momentan eher einen heftigen Stich in der Herzgegend: Der Monat Mai ist regelmäßig ein Zeitpunkt, in dem die Not von Katzenjungen in südlichen Ländern riesig ist: Es »regnet« überall Katzenwelpen und die örtlichen Vereine kommen schnell an ihre Grenzen.

Leider ist es in Spanien nicht üblich, Tiere zu kastrieren. Ein Umdenken findet nur langsam statt. Die einen interessieren sich schlicht nicht dafür, was aus dem Katzennachwuchs wird – oder aus dem Muttertier, das jedes Jahr 2- bis 3-mal werfen »muss« bis es physisch erschöpft ist. Andere scheuen die Kosten oder führen als Argument an, es sei ja unnatürlich ein Tier zu kastrieren. Wenn Nachwuchs kommt, ist es nicht selten, dass die Welpen oder gleich pauschal die ganze Katzenfamilie ausgesetzt wird.

Unser spanischer Partnerverein »Katzenhilfe La Mancha« kam dieses Jahr innerhalb von nur zwei Wochen zu 17 Welpen. Die meisten Kitten wurden buchstäblich kartonweise bei Nacht und Nebel vor die Tür des Katzenhauses gestellt. Andere Jungtiere mussten in Sicherheit gebracht werden, weil die Mutter überfahren oder sonst wie abhandengekommen war. In jedem Fall hatten die Tierschützer keine Wahl als die kleinen Racker auf Pflegestellen unterzubringen.
 

 
Was so possierlich aussieht, wenn man die Videos von fröhlich spielenden Kätzchen und die Fotos betrachtet, ist in Wirklichkeit für die Menschen, die die Kleinen aufnehmen, physisch und psychisch ein harter Job. Denn die meisten der Jungen sind viel zu früh von der Mutter getrennt worden. Das bedeutet, dass sie Tag und Nacht intensiv versorgt und mit der Flasche aufgezogen werden müssen. Der Alltag für ihre Pfleger(innen): alle paar Stunden füttern und danach Bäuchlein massieren, da die Verdauung dieser kleinen Katzen noch nicht von alleine funktioniert. Die Fahrten zum Tierarzt oder in die weit entfernte Klinik kommen noch oben drauf. 17 Kätzchen ... Sie können sich vorstellen, was das bedeutet.
 

 
Zusätzlich ist die Sterblichkeit der zu früh weggenommenen / verwaisten Welpen hoch. Die Abwehrkräfte, die sie normal über die Muttermilch erhalten würden, fehlen. Manchmal kann man trotz aller Mühe einfach nichts (mehr) tun.

Zu der Herkules-Aufgabe, die 17 kleinen Samtpfoten überhaupt alle durchzubringen, gesellt sich natürlich auch große finanzielle Sorge.

  • 17-mal Entwurmung,
  • 17-mal Impfungen (Erst- und Zweitimpfung gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose und Tollwut),
  • 17-mal Kastration,
  • zahllose Fläschchen mit teurer Spezialmilch, Kittenfutter,Streu,
  • Decken, Wärmflaschen,
  • aber auch ein klein wenig Spielzeug und Kratzmöglichkeiten

– all das muss irgendwie finanziert werden.

Zusätzlich haben solche Jungtiere überdurchschnittlich oft gesundheitliche Probleme: Schnupfen, Augenentzündungen, Verletzungen und Parasiten müssen behandelt werden. Der Tierarzt muss kommen, Medikamente müssen gekauft werden. Auch Klinikaufenthalte sind teilweise nötig, um jedem der Kleinen eine Überlebenschance zu geben.

Kurz: Die »Katzenhilfe La Mancha« braucht sehr dringend Hilfe!

Am Sinnvollsten sind Geldspenden, da in Spanien manches etwas günstiger beschafft werden kann als in Deutschland und auch der tatsächliche Bedarf an den verschiedenen Dingen vor Ort am besten festgestellt werden kann.

Falls Sie also helfen wollen, dann spenden Sie bitte auf unser Vereinskonto, wir leiten jeden Cent nachweisbar an die Katzenhilfe weiter.

 

Spendenkonto:


PFOTENRETTUNG  grenzenlos e. V.
Kreissparkasse München Starnberg

IBAN: DE24 7025 0150 0022 1097 97
BIC: BYLADEM1KMS

Achtung: Unbedingt als Verwendungszweck »Hilfe für die Katzenkinder der Katzenhilfe La Mancha« angeben, damit wir Ihre Spende zuordnen können.


Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Spendern:

  • M. Neumeyer: 20 € (weitergeleitet am 21.5.2017)
  • B. Waldmüller: 50 € (weitergeleitet am 21.5.2017)
  • I. Jäger: 100 € (weitergeleitet am 21.5.2017)
  • K. Krämer: 50 € (weitergeleitet am 24.5.2017)
  • E. Ludwig: 50 € (weitergeleitet am 24.5.2017)
  • S. Babinetz: 120 € (weitergeleitet am 6.6.2017)
  • M. Planthaler: 100 € (weitergeleitet am 7.6.2017)
  • A. Linss: 25 € (weitergeleitet am 7.6.2017)
  • A. und S. Schneider 75 € (weitergeleitet am 7.6.2017)

 

Wir möchten uns sehr über die Spenden für unsere Katzen bedanken! Dadurch können wir viele Leben retten. Wir können sie ärztlich untersuchen lassen, impfen, sie mit Futter gut versorgen. Dank der Hilfe aus dem Ausland haben die Katzen überlebt, denn die Gemeinde unterstützt uns in keiner Weise. Das Tierwohl ist hier von offizieller Seite in beschämender Weise gleichgültig. 

Vielen herzlichen Dank!

María Dolores Knobloch
Katzenhilfe La Mancha

 
Stellvertretend für noch viele weitere Kitten in Not bedanken sich im Voraus:

 
Da die hier gezeigten Jungtiere alle noch viel zu klein sind und wir noch keine Prognose abgeben können, ob sie alle überleben werden, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir momentan keinerlei Adoptionsanfragen für sie annehmen können. Sobald die Kätzchen »aus dem Gröbsten raus sind«, stellen wir sie nach und nach hier auf unserer Website vor.

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