Spendenaufruf: (Futterkosten-) Hilfe für Samtpfoten

Jüngst erreichte uns ein Hilferuf unserer Tierschutzfreunde von ABYDA aus dem spanischen Ort Jaén. Die Organisation ABYDA ist ein Zusammenschluss von Ehrenamtlichen, die alles versuchen, um das Elend von herrenlosen Katzen/Hunden vor Ort zu mildern. Da die staatliche Antwort auf Straßentiere in Spanien einzig in Perreras (Tötungsstationen) besteht und es keinerlei öffent­liche Unterstützung gibt, steht auch ABYDA immer wieder vor Geldsorgen.

Deshalb muss natürlich sparsam mit den eingehenden Spenden umgegangen werden, u.a. bedeutet dies, dass zur Fütterung meist die günstigsten Tierfuttermarken zum Einsatz kommen. Glücklicherweise ist für einen hohen Anteil der Vierbeiner das Tierheim nur eine Durchgangsstation, sodass dies nicht weiter tragisch ist, jedoch ...

Manche Katzen müssen Monate oder Jahre im Tierheim ausharren

 
Leider sind manche Katzen im Tierheim Ladenhüter, sei es wegen des Aussehens (besonders schwarze Katzen haben es sehr schwer), einer Behinderung bzw. Verletzung oder aufgrund des Alters. Diese finden dann meist lange kein neues Zuhause.

Auf die Dauer wird eine Ernährung mit minderwertigem Futter zum Problem

   

Trotz sorgfältigster Hygienemaßnahmen sind die Samtpfoten im Tierheim eh bereits deutlich anfälliger für Erkrankungen. Die gemeinsame Haltung vieler Tiere in einem Raum mit begrenztem Tageslicht, die Hitze im Sommer und vor allem die Kälte im Winter begünstigen leider Erkältungen, Pilzbefall und diverse andere Infektionen

Die Versorgung mit den günstig zu erwerbenden Futtersorten belastet das Immunsystem der Tiere noch zusätzlich (siehe auch »Exkurs« am Ende der Seite). Mangelerscheinungen und auch Futterunverträglichkeiten (gerade
im Hinblick auf das gern als Füllstoff verwendete Getreide) treten nicht selten auf. Deshalb sind die Katzen im Tierheim oft zu dünn und haben Verdauuungs­probleme sowie eine schlechte Grundkonstitution.

Die Behandlung der erkrankten Tiere belastet dann nicht nur die Finanzen von ABYDA, mitunter ist auch der Einsatz von Antibiotika erforderlich, was wiederum negative Auswirkungen auf das Immunsystem der tierischen Patienten hat. ... es ist ein Teufelskreis!

»Dauergäste« brauchen (wenigstens) eine gute Ernährung

 
Sie können also sicher nachvollziehen, dass eine ausgewogene, gesunde Ernährung für solche Dauergäste sehr sinnvoll und wichtig ist. So können die Tiere besser gesund erhalten werden, bis sie sich endlich in einem liebevollen Zuhause verwöhnen lassen können.

Da ABYDA – wie bereits erwähnt – nur begrenzte Mittel zur Verfügung hat, die i.d.R. nicht für den Kauf von hochwertigem Futter ausreichen, bitten wir Sie heute, durch Geldspenden oder Sachspenden den wahrhaft ärmsten Socken im Tierheim ein artgerechteres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Bitte helfen Sie mit einer Geld- oder Futterspende!

Spendenkonto von ABYDA:

Empfänger: Asociación para el Bienestar y Defensa de los animales
IBAN:  ES52  2103  0385  02  0030002965
SWIFT: UCJAES2M

Verwendungszweck: comida para gatos
 

Falls Sie eine Sachspende bevorzugen, senden Sie diese bitte ausschließlich direkt an

Talleres Miguel e Hijos SL
Mariana Moreno Buisson
Crta. Torrequebradilla s/n
23009  Jaén
SPANIEN


Hinweis: Bei Zooplus können Sie Ihre Futterspende direkt an die Adresse nach Spanien schicken lassen. Wenn Sie die Zooplus-Website über das hier angezeigte Logo aufrufen, erhalten wir als Verein sogar noch eine kleine Vermittler­provision → Sie selbst zahlen aber keinen Cent zusätzlich!
 

Exkurs: Inhalt von günstigen Nassfutterdosen

Wie Sie problemlos selbst nachprüfen können, wenn Sie einmal das Etikett einer Dose Katzenfutter im Supermarkt studieren, enthalten die günstigen Nassfutter i.d.R.:

  1. 4% »Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen«: Das sind oft billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel oder Wolle, sogar Urin und Kot können »tierischen Nebenerzeugnissen« sein.
  2. »Pflanzliche Nebenerzeugnisse« und »Getreide«: Katzen können Kohlenhydrate in ihrer natürlichen Form nicht verwerten, denn ihr Darm ist viel zu kurz um diese vollständig aufzuschließen. Insofern dient Getreide i.d.R. nur als kostengünstiger Füllstoff. Da Getreide gern Allergien bei Katzen auslöst, verzichten einige Hersteller inzwischen darauf.
  3. Zucker: Er wird manchen Futtersorten zur Geschmacksverbesserung zugefügt und um die Akzeptanz zu erhöhen. Zucker kann – neben Karies – bei Katzen Probleme mit der Bauchspeicheldrüse sowie mit den Analdrüsen verursachen.
  4. Zusatzstoffe, z.B. Konservierungsmittel und Farbstoffe.

Selbst, wenn Sie sich nicht im Detail mit den einzelnen Inhaltsstoffen beschäftigen möchten, kommt Ihnen das Verhältnis von 4% Fleisch zu 96% »anderes« für einen Fleischfresser wie der Katze möglicherweise auch recht suspekt vor?! Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserer Infothek.

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