Tollwut

Rabies

Die Tollwut ist eine Viruserkrankung, von der verschiedene warmblütige Tierarten, aber auch der Mensch betroffen sein können. Häufigster Überträger ist der Fuchs, aber auch Fledermäuse - vor allem die sog. Vampirfledermäuse  können dieses Virus an andere Lebewesen weiterreichen.

Die Übertragung erfolgt in der Regel durch einen Biss mit infiziertem Speichel, da bereits mit Tollwut infizierte Tiere zu Aggression neigen. Aber auch offene Wunden können den Erregern "Eintritt" in den Blutkreislauf bieten und so eine Gehirnentzündung (Encephalitis) hervorrufen. Der Ausbruch dieser Erkrankung kann nach zwei bis acht Wochen erfolgen und führt in der Regel innerhalb kürzester Zeit zum Tod

Bei infizierten Tieren ist oftmals zuerst eine Wesensveränderung zu erkennen. Diese äußert sich z. B. durch Erregung, Aggressivität, vermehrte Lautäußerungen wie Miauen und Bellen.

Es können sich Wutanfälle und Beißattacken entwickeln, die durch kleinste Umwelteinflüsse ausgelöst werden. Auch plötzliche Angst vor Wasser ist ein Merkmal.

Andere Tiere reagieren auf die Infektion mit Apathie und ziehen sich sehr zurück.

Im weiteren Stadium können Lähmungserscheinungen vor allem im Bereich des Rachens auftreten. Dies führt zu Schluckbeschwerden und vermehrter Speichelbildung. Ebenso können Lähmungen der hinteren Gliedmaßen vorkommen.

Tollwut ist bisher nicht heilbar. Es gibt jedoch eine Schutzimpfung, die den Ausbruch der Symptome verhindern kann.

 

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