Kalle

Name: Kalle
Rasse: EKH
Geschlecht: Kater, nicht kastriert
Geb. ca.: 06/2018
Wesen: sehr verspielt und aktiv, aber auch verschmust / verträglich mit Artgenossen
Tierärztliches: geimpft, gechipt, EU-Heimtierausweis
  FIV negativ, Leukose negativ
  verkürzter Schwanz, kleiner Irisdefekt am rechten Auge
Herkunft / Unterbringung: Fundtier / Pflegestelle (bei München)
Wichtiger Hinweis: Vermittlung ausschließlich zu oder mit Artgenossen (keine Einzelhaltung)

Kalle wird zusammen mit Jerry vermittelt.

Ihre Ansprechpartnerin

Sandra Danner
Kontakt via E-Mail
Tel.: 08178 / 998 48 38

Kalles Geschichte könnte aus einem Film stammen... eine Verantwortliche für das Tierheim in Casas Ibañez (in der spanischen Region La Mancha) befand sich eines Abends gerade auf dem Weg zum Katzenhaus. Es regnete in Strömen und war bereits sehr dunkel als sie beobachtete, wie ein fremdes Fahrzeug vor dem Tierheim hielt. Das war ungewöhnlich, da das Tierheim außerhalb des Dorfes auf freier Fläche liegt. Sie beschloss abzuwarten. Nach 10 Minuten entfernte sich das Auto. Vor der Tür fand sie dann den kleinen Kalle, erst ca. 4-6 Wochen alt, in einer mit Plastik umwickelten Schachtel. Seine Augen waren schlimm entzündet und er war extrem mager. Der Katerbub hatte auch ein verkürztes Schwänzchen – offenbar wollte ihn sein vormaliger Besitzer so nicht (mehr) haben.

Natürlich wurde Kalle aufgenommen und zum Tierarzt gebracht. Leider war am rechten Auge eine Operation nötig, um die Infektion in den Griff zu bekommen. Die Iris zeigt noch eine Spur, eine Art Narbe, dieser alten Entzündung, was Kalle selbst aber nicht weiter stört.  Auch das verkürzte Schwänzchen ist praktisch gesehen nur ein "Schönheitsfehler" und bedeutet für den kleinen schwarzen Feger keinerlei Einschränkung beim Laufen, Springen oder Spielen.

In seiner Pflegestelle hat er sich ganz intensiv mit dem Katerbuben Jerry angefreundet, der ebenfalls nicht dem Schönheitsideal entspricht. Jerry hat eine sichtbaren Kopfschiefhaltung (vermutlich die Folge einer früheren starken Ohrenentzündung). Da wir hofften, dass ein Spezialist einer Tierfachklinik ihm vielleicht helfen kann und Tiere mit Handicap in Spanien kaum eine Chance bekommen, haben wir das unzertrennliche Katerduo auf eine Pflegestelle in Landsberg geholt.

Kalle liebt es zu Schmusen und zu Kuscheln. Er zappelt beim Streicheln zwar immer herum, dafür schnurrt er jedoch ganz intensiv. Jerry ist übrigens, trotz seiner bisherigen eher negativen Erfahrungen, völlig unbefangen. Er ist noch verschmuster als Kalle und einfach zauberhaft im Umgang. Sogar Fremden gegenüber ist er zutraulich.

Natürlich sind die beide Katerbuben altersbedingt sehr aktiv und neugierig. Sie machen gerne ein bisschen Blödsinn. Nachts, wenn das Pflegefrauchen schon im Bett liegt, räumen sie auch mal gern irgendwelche Kisten oder Regale aus. Jerry ist einen kleinen Tick mutiger als Kalle, z.B. was den Staubsauger angeht. Den hat er (im ausgeschalteten Zustand) auch schon mal richtig vermöbelt – zur Strafe für das Herumgelärme. ;-)

Kalle braucht zwar etwas, bis er sich an eine neue Umgebung oder neue Dinge gewöhnt hat, beim Spielen ist er jedoch kaum zu halten. Er sitzt selten still und würde bis zur Erschöpfung spielen, wenn man ihm Anregung bietet. Außerdem ist er ein begeisterter Online-Gamer, zumindest passiv. Der Computer, insbesondere der Monitor und die Mouse, faszinieren ihn jedenfalls sehr. Nichts desto trotz sind Kalle und Jerry  gegenseitig die allerbesten Spielpartner und beschäftigen sich intensiv miteinander. Sie lieben es, ab und zu miteinander zu kuscheln oder zusammen Nickerchen zu machen.

→ Jerry und Kalle sind also absolut unzertrennlich und werden ausschließlich gemeinsam abgegeben! Anfragen zur getrennten Adoption können wir also nicht berücksichtigen.

Beide sind übrigens allgemein sehr aufgeschlossen und sozial veranlagt, sodass die Vergesellschaftung mit evtl. bereits im Haushalt vorhandenen (und ebenfalls geselligen) Katzen voraussichtlich gut gelingen würde.

In ihrem neuen Zuhause würde sich die zwei kleinen Racker über einen vernetzter Balkon freuen, auf dem sie die Sonne genießen und aufregende Stunden im »Katzenkino«, beim Beobachten der Welt da draußen, verbringen können.
Noch lieber hätten die beiden richtigen Ausgang, jedenfalls sitzen sie bei der Pflegemama viel am Fenster und versuchen beim Lüften immer etwas frischen Wind abzubekommen. Ideal wäre natürlich ein abgesicherter Garten, aber auch Freigang in einer verkehrberuhigten Umgebung wäre, wie gesagt, möglich.

Möchten Sie diesen bezaubernden kleinen Samtpfoten zeigen, wie schön ein Katzenleben sein kann, wenn man geliebt und umhegt wird? Vorbehaltlich eines positiven Vorgesprächs mit der Vermittlerin können Sie Kalle und Jerry in ihrer Pflegestelle in Landsberg kennen und lieben (!) lernen.

Auf Leukose und FIV wurden sie bereits negativ getestet, sie sind geimpft, gechipt und haben einen EU-Heimtierausweis. Für eine Kastration sind Kalle und Jerry bisher noch zu klein. – Diese müsste also zum entsprechenden Zeitpunkt nachgeholt werden.

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Jerry und Kalle

Kalle der Gamer 01

Kalle spielt wild

Kalle als Baby

Jerry und Kalle als Babys 1

Jerry und Kalle als Babys 2

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