Misha

Notfell
Name: Misha
Rasse: EKH
Geschlecht: Katze, kastriert
Geburtsjahr: 2008
Wesen: sehr ruhig und verschmust
Tierärztliches: geimpft, gechipt, EU-Heimtierausweis
  FIV positiv, Leukose negativ
  hat nur noch drei Zähne
Herkunft / Unterbringung: Fundtier / Pflegestelle in Jaén (Spanien)

Misha muss im Badezimmer leben

Ihre Ansprechpartnerin

Sandra Danner
Kontakt via E-Mail
Tel.: 08178 / 998 48 38

Die Katzendame Misha gehörte zu einer Katzenkolonie, die von einer freiwilligen Helferin der Tierschutzorganisation ABYDA im spanischen Ort Jaén betreut wurde. Die Katzen dieser Kolonie sind kastriert und werden von der Tierfreundin regelmäßig draußen gefüttert bzw. kontrolliert. (→ Leider können momentan nicht alle herrenlosen Katzen dort in der Katzen-Auffangstation untergebracht werden oder bei Privatleuten unterkommen.) Lange Zeit ging es Misha gut, doch eines Tages wirkte sie abgemagert und schwach, ihr Kinn zitterte und Speichel floss aus ihrem Maul, kurz: sie war offensichtlich krank. Leider dauerte es eine Weile, bis man das leidende Tier einfangen konnte.

Doch als die Tierschützerin sie schließlich zu sich nehmen konnte, begriff Misha schnell, dass man ihr helfen möchte und ihr keine Gefahr droht. Die Infektion der oberen Atemwege konnte schnell in den Griff gebracht werden. Obwohl Misha nur noch drei Zähne hat, futterte sie bald auch »wie ein Weltmeister« und konnte sich rasch erholen.

Doch leider zeigte sich ein sehr ernüchterndes Ergebnis beim obligatorischen Bluttest: Misha ist mit »Katzen-AIDS«, dem »Feline Immundefizienz Virus« (FIV, auch »Felines Immunschwächevirus« genannt) infiziert. Diese Erkrankung ist zwar nicht auf Menschen übertragbar und Misha könnte noch lange Zeit glücklich leben, da die eigentliche Krankheit erst viel später ausbrechen kann. Dennoch muss sich Mishas zukünftige neue Familie bewusst sein, dass sie unter einer langfristig unheilbaren Infektion leidet. (Alles weitere Wissenswerte über FIV erfahren Sie in unserer Infothek.)

Misha ist inzwischen sehr zutraulich und offensichtlich überglücklich, dass man sich um sie kümmert. Schlafen, Fressen, Schmusen ... mehr braucht die nette Samtpfote nicht, um sich rundherum wohl zu fühlen. Doch leider sind die Umstände für sie sehr ungünstig. Da sie von gesunden Katzen getrennt leben muss, ist sie momentan im Badezimmer der Tierschützerin untergebracht, da diese noch vielen anderen notleidenden Katzen in ihrem Haushalt Zuflucht bietet und sonst keinen separaten Raum für Misha übrig hat. Deshalb hat uns die Dame ganz dringend um Hilfe gebeten.  – Misha benötigt so schnell als möglich ein richtiges Zuhause, in dem sie es gemütlich hat und Geborgenheit findet.

Da sich Misha in der Katzenkolonie prima mit den anderen Samtpfoten verstanden hat, wäre es ganz wunderbar, wenn sie im neuen Zuhause nicht auf die Gesellschaft von Artgenossen verzichten müsste. Da momentan auch andere »FIV-Katzen« im Katzenhaus von ABYDA leben, wäre es z. B. möglich, Misha zusammen mit einem Freund aus Spanien gemeinsam zu adoptieren. Eine Vergesellschaftung mit einem gesunden Tier ist aus naheliegenden Gründen aber leider nicht möglich.

Ein gelegentliches Sonnenbad und frischer Wind um die Nase sind Balsam für die Seele einer Katze. Auch die geistige Anregung durch das Sammeln von Eindrücken aus der Außenwelt – Gerüche, Geräusche und optische Reize – sind sehr wichtig für das allgemeine Wohlbefinden eines »Minitigers«. Deshalb wünschen wir uns für Misha Zugang zu einem vernetzten Balkon. Freilauf kommt wegen des Ansteckungsrisikos für andere Katzen leider nicht infrage.

Wir wünschen uns sehr, dass wir Misha bald aus ihrer misslichen Lage befreien können. Je früher sie der »Isolationshaft« im Badezimmer entkommen kann, umso positiver ist auch ihre Prognose in Bezug auf ihre Gesundheit und Lebenserwartung. Denn diese Art der provisorischen Haltung begünstigen leider den eigentlichen Ausbruch der Krankheit sehr, da Enge und fehlendes Sonnenlicht natürlich ihr Immunsystem schwächen.

Sind Sie ein besondere Mensch, der Misha ein »Ticket ins Leben« schenken kann? Dann melden Sie sich bitte. Selbstverständlich beantworten wir alle Ihre Fragen rund um Misha und ihre Erkrankung gerne und ausführlich.

Schon bald könnte Misha den Flieger nach München besteigen und kastriert, geimpft, gechipt sowie mit EU-Heimtierausweis im Gepäck von ihren neuen Beschützern empfangen werden.

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