Spendenaufruf: Unser Partnerverein ABYDA braucht dringend Hilfe

Das große Elend der verlassenen Tiere in Spanien:
Krank, verletzt, misshandelt oder einfach »entsorgt«


Dass nicht inzwischen Zehntausende Katzen und Hunde auf Jaéns Straßen herumstreunen, liegt zum einen an der hohen Sterberate. – Krankheiten und Unterernährung sind für ausgesetzte oder auf der Straße geborene Tiere Alltag. Nicht selten sieht man Katzen, aber auch Hunde überfahren am Straßenrand. Zudem wird das vorsätzliche Quälen und Töten von Haustieren in Spanien juristisch kaum verfolgt.

Zum anderen hat jeder Bürger die Möglichkeit, ein nicht mehr erwünschtes Tier einfach in einer sog. Perrera zu entsorgen. Dies ist kein Tierheim wie wir es kennen, sondern einfach eine Aufbewahrungsstelle, in der Hunde und Katzen in Käfige gepfercht und mehr schlecht als recht versorgt werden. Verletzungen und Krankheiten werden maximal notdürftig behandelt. Die Chance, dass jemand von dort ein Haustier adoptiert, ist sehr gering. Bei Überfüllung dürfen überzählige Tiere einfach getötet werden, aber auch unter normalen Bedingungen sind bei Hunden Kämpfe mit tödlichem Ausgang nicht selten.    


 
Einem offensichtlich todkranken oder schwer verletzten Tier zu helfen, ist übrigens in Spanien mitnichten eine Selbstverständlichkeit!

Das Elend wird einfach übersehen, oft kommt Hilfe zu spät, vielfach auch gar nicht.

Unsere Tierschutzfreunde in Jaén führen einen harten Kampf

In Spanien gibt es standardmäßig keine Hilfen aus öffentlicher Hand. ABYDA ist, wie alle Tierschutzvereine vor Ort, eine privat gegründete Initiative, von Menschen, die nicht länger zusehen konnten.

Nur der unermüdlichen Arbeit vieler freiwilliger Helfer ist es zu verdanken, dass das schlimmste Leid In Jaén gelindert werden kann. Doch momentan häufen sich die absoluten Notfälle, die intensiver medizinischer Hilfe bedürfen. Das bedeutet einen erheblichen finanziellen Aufwand, Geld, dass auch ABYDA nicht einfach in der »Portokasse« hat.

Die Vorstellung, dass man ein Lebewesen seinen Schmerzen und evtl. dem Tod überlassen muss, nur weil die Tierarztkosten nicht aufgebracht werden können, ist für uns absolut unerträglich!

Momentan ist die Not groß, v.a. die Reihe der Hunde, die ABYDA dringen aus der Perrera holen, medizinisch versorgen und im eigenen Tierheim unterbringen möchte, um ihnen das Schlimmste zu ersparen, ist lang!  Deshalb leisten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag und bitten auch Sie von Herzen, ABYDA mit einer Geldspende zu unterstützen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Notfälle vor, die ABYDA innerhalb von nur einer Woche übernehmen musste:

Arlequín

Arlequín wurde aufgrund der Aussage seiner bisherigen Besitzerin, er sei tot, in die Perrera in Jaén gebracht. Glücklicherweise bemerkten die Mitarbeiter in der Perrera jedoch, dass er noch atmete und informierten unsere Tierschutzfreunde vom Verein ABYDA.

Arlequín wurde sofort in eine Klinik gebracht und konnte noch gerettet werden. Er hat wieder begonnen zu fressen, benötigt aber noch weitere medizinische Behandlung.

Am Montag, den 20. Februar, wird er voraussichtlich aus der Klinik entlassen. Die Kosten belaufen sich bereits auf 400 €.

Bocelli

Bocelli litt entsetzlich unter einer schlimmen Augenentzündung als er auf der Straße gefunden wurde. Die Augäpfel quollen bereits aus den Höhlen – die schlimmen Bilder hiervon möchten wir Ihnen bewusst gar nicht zeigen. Die Op, bei der seine Augen entfernt wurden, muss für ihn eine Erlösung gewesen sein. Es geht ihm heute viel besser und sein Allgemeinzustand ist gut.

Jedoch hat sich leider herausgestellt, dass Bocelli auch noch taub ist. Nach Aussage des Tierarztes besteht die Hoffnung, dass er ein wenig von seiner Hörfähigkeit wiedererlangen kann.

Momentan ist Bocelli auch noch sehr verängstigt, kein Wunder bei allem was er durchgemacht hat. Auf seiner Pflegestelle wird momentan alles getan, um ihm zu helfen, auch ein Verhaltensspezialist wurde hinzugezogen.

Die Kosten der Operation betrugen 120 €, zusätzlich fielen 15 € für einen Bluttest an.

Marbel

Die kleine Hündin Marbel wurde von Mitarbeitern der Perrera gefunden. Sie konnte nicht mehr laufen, ihre Hinterbeine schienen gelähmt zu sein. 

Bei der Untersuchung wurde eine Luxation der Hüfte und eine Fraktur im Fuß festgestellt. Zusätzlich haben Geschwüre in den Augen Marbel erblinden lassen. Momentan wird Marbel intensiv behandelt und man muss erst einmal abwarten, wie sie sich entwickelt.

Die Tierarztkosten stehen noch nicht fest.

Rubio

Der Kater Rubio wurde offensichtlich Opfer eines schlimmen Unfalls mit einem Auto. Dabei hat er einen heftigen Schlag gegen den Kopf erlitten. Näheres und die Kosten für seine Intensivbehandlung, u.a. mit Sauerstoff, sind noch nicht bekannt.

(Namenlose) weiße Katze

Auch dieser weiße Kater wurde angefahren und einfach liegen gelassen. ABYDA hat ihn schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht. Zusätzlich zur kaputten Hüfte und weiteren Knochenbrüchen, hatte er aber große neurologische Probleme.

Er hat es leider nicht geschafft... trotzdem sind wir den Helfern dankbar, die ihm wenigstens am Ende beigestanden und alles versucht haben.

Tierarztkosten: 150 €

Morgan

Leider ein allgegenwärtiger Anblick in Jaén... Katzen, die unter Autos Schutz suchen. Da ABYDA unmöglich alle Tiere von der Straße holen kann, werden die Tiere so weit möglich draußen betreut.

Bei der Fütterung fiel der Kater Morgan auf: er hatte eine große entzündete Wunde, die operiert werden musste.

Kosten: 75 €

Amador

Beim Kater Amador wurde eine Fraktur im Hinterlauf festgestellt. OP-Kosten: 250 €

   

Bitte helfen Sie den Notfalltieren von ABYDA

Durch Ihre Spende kann ABYDA auch den schlimmsten Notfällen helfen. Bitte spenden Sie an das

Spendenkonto von ABYDA:

Empfänger: Asociación para el Bienestar y Defensa de los animales
IBAN:  ES52  2103  0385  02  0030002965
SWIFT: UCJAES2M

Verwendungszweck: Donación

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