BLANQUITA im neuen Zuhause

13. Dezember 2016

»Offener Brief« von Blanquita vom 18. Oktober 2016

 
Hallo liebe Frau Danner,

endlich schickt mein Frauchen/Dosenöffner/Hauptpersonal meinen Brief an Sie ab. Ich hab´ ja so viel zu erzählen, bin schon ganz ungeduldig, dass ich alles loswerden kann. Ich rede sehr gerne, Sagt mein Frauchen, jaaaa das ist so. Aber ich muss einfach meinem Umfeld so viel mitteilen. Es passiert ja auch einiges, wenn man eine große Reise antritt.

Ich fang ´mal an, wie toll das war mit Ihnen am Flughafen. Unsere Maschine war ja echt schnell. Dem Piloten war ja auch mit Sicherheit klar, wie wichtig wir es hatten, nach Deutschland zu kommen. War bestimmt ein Tierfreund.

Das Auschecken lief super, wir hatten tolle Flugpaten, und alle haben sich so sehr über uns gefreut. Bis ich mich umsah, war ich umgepackt ins neue Körbchen und schon im Auto. Ich hab´ Ihnen noch kurz »Tschüss« gemaunzt, aber schon waren wir unterwegs. Ich muss gestehen, ich hatte ja nur noch Augen für meinen vierbeinigen Abholer. Der war gleich so charmant, da hab' ich Sie total vernachlässigt. Aber wenn man gleich bei der Ankunft so empfangen wird… ich hatte einfach nur noch Augen für Ferdi.

 
Autofahren ist ´ne coole Sache, mach´ ich mit links. Zuhause durfte ich dann gleich zu meinen neuen Freund/großer Bruder. Echt toll, dass der da ist. Ich hab´ ihn so was von angeschmust, der wusste gar nicht mehr, wie ihm geschieht.

Und die beiden Zweibeiner waren auch leicht um den Finger zu wickeln. Zumal das Abendessen vorzüglich war. Hab´ gleich für morgen danach wieder ´was bestellt. Seit dem klappt das perfekt, ich  hab´ hier quasi all inklusiv. Nachdem wir alle vier ´ne Weile auf dem Boden herumgealbert haben, sind wir endlich ins Bett. Ich hab echt gut geschlafen. Ganz ruhig, war ja auch viel passiert.

Ja und ab dem nächsten Tag hab´ ich die neue Welt entdeckt.  War ganz leicht, hab´ ja immer meinen großen Bruder,  der vorangeht. Dem weiche ich seit dem nicht mehr von der Seite.  Und wenn ich gerne ´mal etwas anderes möchte, sage ich das auch. Wie schon gesagt, ich rede gerne und wenn´s nicht gleich klappt so wie ich möchte, dann rede ich auch ´mal lauter. Muss halt einfach sein!

Doch eigentlich kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Ich fühle mich hier unglaublich wohl, zeige mich von meinen besten Seiten, bin zu meinem Personal extrem lieb  und ohne meinen Ferdinand möchte ich gar nicht mehr sein. Ich glaub´ der mag mich auch total. Er liegt mit mir auf der Couch oder wir spielen fangen. Seit gestern nimmt er mich mit in den Garten. Das ist soooo aufregend! Ich hab Bienen gesehen und Libellen und Fische!!! Die sind WOW – echt ganz großes Kino!!! Aber ich darf Ferdi nie aus den Augen verlieren, den brauche ich schon bei meinen Erkundungstouren. Jeden Tag zeigt er mir mehr. Und weil er zu den Zweibeinern so einen guten Draht hat, mach´ ich´s einfach genauso. Alle anschmußen, egal wer, das kommt immer gut an. Und dann genieße ich die Komplimente: oh ist die süß und so lieb und so eine Hübsche! Ja, die haben schon alle recht, ich bin echt eine gaaaaanz liebe! Und ich bin auch gerne überall dabei, fast wie ein kleines Hündchen, sagt mein Frauchen.

Unser Zusammenleben klappt also wie sie sehen hervorragend. Ich hätte es nicht besser erwischen können. Und wenn Sie bei uns ´mal vorbeischauen, können Sie Sich gerne ein Bild davon machen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr über Ihren Besuch und der Ferdi natürlich auch.

Also dann bis bald, liebe Grüße an das ganze Team der Pfotenrettung grenzenlos, vielen Dank für Euren Einsatz, die Reise hat sich voll gelohnt!!!!

Eure Blanquita

Oktober 2016

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