Kapitel 29: Roomba, Gießkanne & Co

April 2016

Ich werde es nicht Leid, dem verrückten Quartett zuzuschauen und ich werde nicht müde, von ihnen zu erzählen. Auch wenn mitunter die Fetzen fliegen und ich dazwischen gehen muss, gibt es so rührende, liebevolle Szenen, die unsere Vier so besonders machen.

Man sieht, denke ich, wie gut es ihnen geht!

 

DER Brüller!!!!! – Mucki und der Tanz mit der Gießkanne

 

 

Yeaah! Fellwechsel im Frühling!

4 Wohnungskatzen und Fellwechsel – das macht Spaß! Obwohl unser Roomba täglich Schwerstarbeit leistet, kleben ein Teil der Haare einfach überall. Die Stühle, das Sofa, die Teppiche – es ist ein Fest! Etwas anderes als eine Jeans anzuziehen, geht gar nicht! An jedem Kleidungsstück hängen diese fiesen Haare mit ihren Widerhaken. Kleberolle und Fusselbürste kommen kaum dagegen an. Aber ich bemühe mich ...- ...wirklich!!!! Wie verrückt versuche ich jedes Haar zu erwischen und aus der Wohnung zu verbannen.

Blöd, wenn man dann auch noch eine Freundin mit Katzenallergie hat, die mächtig gedopt und tapfer dennoch zu mir kommt. Nach einer Stunde kapituliert sie allerdings mit tränenden Augen und roten Flecken im Gesicht ...

Herzlich Willkommen in DER Katzenwohnung

- denn es gehört ihnen alles – wirklich alles!

12 extra Lieblingskatzenschlafplätze in diversen Bettchen, Zelten, Kratzbäumen und Höhlen, die sie ausgiebig nutzen. Aber natürlich auch alle Stühle, das Sofa, der Tisch und das Bett – das alles ist natürlich auch toll und gehört natürlich ihnen!

Selten genug kommt es vor, dass der Tisch festlich gedeckt wird. Das ist dann immer der Moment, in denen ich den Katzen klar machen muss, dass der Esstisch ab sofort MIR ALLEIN gehört!!! Für die Katzen super spannend, die jeden meiner Handgriffe sehr genau beäugen. Aber das reicht natürlich nicht. Sie müssen sich das Ganze genau anschauen und stiefeln trotz meiner verzweifelten Versuche, sie zu vertreiben, geschickt um jeden Teller und jedes Glas herum, schnüffeln an den Servietten und an den Deko-Gegenständen, bis sie anscheinend zufrieden mit meiner Arbeit wieder abziehen.

Denn ihnen ist klar, was dann kommt: fröhlich laute Stimmen, eine Menge Beine und mächtig viel Durcheinander. Während die beiden Roten sich nun unters Volk mischen, kräftig mitreden, sich bewundern lassen und sich von ihrer besten Seite zeigen, verschwinden Schwarz-und-weiß auf Nimmerwiedersehen. Fast..., denn ...

Wenn Tamy allerdings merkt, dass die vielen Beine zur Ruhe kommen, zeigt sich auch unsere weiße Schönheit, denn sie ist einfach unendlich neugierig und will schon genau wissen, was wir da machen. Zunächst im Schweinsgalopp rast sie an uns vorbei ...– nichts passiert - ...also zurück schon ein bisschen gemächlicher .... – wenn dann wieder nichts passiert ...– sehr pomadig schwänzelnd ...– sie will doch, dass ihre Schönheit gut zur Geltung kommt.

Katzen-Yoga

Was das ist? Ihr kennt Katzen-Yoga nicht??? Eines Tages lag ich auf dem Rücken auf dem Boden und begann meine schmerzenden Glieder zu dehnen. Höchst interessant für die Jungs! Neugierig schwänzelten sie auf mich zu und schauten mich etwas irritiert an. Nach kurzer Absprache beschlossen sie mich tatkräftig zu unterstützen. Hanki suchte sich einen Platz zwischen meinen gekringelten Beinen, Mucki bockte sich auf einem meiner Beine auf und beide sahen mich erwartungsvoll an.

Der Blick der Beiden war so goldig – das Lachen brach aus mir heraus und vorbei war´s mit Yoga. Eine Runde Knuddeln und Schmusen war viel wichtiger!!!

Aber Tamy fühlte sich wohl inspiriert und machte es mir gleich nach ...

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