18.11.2009 - Die Nachbarschaft

Liebe Frau Danner,

ich bin so hingerissen von meiner Mieze, daß ich's Ihnen gar nicht sagen kann, weil sie sich so toll und das auch noch so rasend schnell entwickelt:

1. Seit gestern Nachmittag darf ich mich auf der Terrasse zu meiner linken mit den Nachbarn Tom und Martin PLUS zu meiner rechten mit Brigitte unterhalten, OHNE, dass Ihre Bezaubernheit in die Wohnung galoppiert oder sich hinter dem Balkontür-Vorhang verrsteckt! Nein: Minky stromert unbekümmert durch all unsere Gärten, knabbert Gräser und wälzt sich in Katzenminze, während die Nachbarn und ich mit einander plaudern. Mein Eremitendasein ist damit schon sehr "weltoffen" geworden, d.h. ich kann mit Minky's zukünftiger Gastfreundschaft hinsichtlich sporadischen Besuchern rechnen (hoffentlich überfordere ich sie damit nicht!).

2. Natürlich durfte mein zauberhafter Oldtimer gestern nachmittags bei den mediterranen bis nahezu frühlingshaften Temeperaturen raus in den Garten. Doch als die Dämmerung einsetzte und es ihr just da gefiel, in uneinsehbare Regionen zu entschwinden, verlagerte sich mein Herz von seinem anatomischen Stammplatz und fuhr Lift bis zur pochenden Kehle und wieder runter bis in die Hose. Sämtliche Horrorvisionen hatten wieder einmal von mir Besitz ergriffen, aber meine Nachbarn beruhigten mich und so ging ich bei inzwischen eingetretener Finsternis (!) und nach ein paar zaghaften "Minky-Rufen" in die Wohnung, um mich dort mit zweifelhaft unnützen Ablenkungsmanövern zu beschäftigen. Es dauerte auch gar nicht lang und schwupp-di-wupp strich mir meine Süße schnurrend um die Beine. Sie spürt einfach, wenn ich mich aufrege - und das wieder mal wegen ihr und total umsonst!

Ich bin in meine süße Schnecke schlichtweg heillos verliebt, aber nicht, weil ich so ein Gefühlsdussel bin, sondern mir Minky dafür allen Grund dafür gibt.

Herzliche Grüße vom Land,
Ihre Heike W. mit Minky

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